Verkehr

Ein Radverkehrskonzept für Schenefeld

Nein, es ist nicht so, als hätte man sich in der Vergangenheit in Schenefeld nicht mit dem Radverkehr beschäftigt … Nur, wenn man kurz und knackig zusammenfassend beschreiben wollte, was die vergangenen 15 Jahre an Fortschritten für den Radverkehr gebracht hat, muss man ehrlicher Weise sagen : „Fast nichts“.

Endlich gibt es eine politische Mehrheit für substantielle Verbesserungen!

Ein erster Schritt eines neuen Radverkehrskonzepts wurde jetzt vom Stadtplaner der Stadt Schenefeld mit dem Thema Fahrradstraßen und Freizeitwege überzeugend vorgestellt.

Sein Vorschlag ist, Schenefeld mit einem Netz von ausgeschilderten Fahrradstraßen und Freizeitwegen zu überziehen. Dieses sind überwiegend bestehende Straßen in Tempo 30 Zonen, aber auch Straßen im Außengebiet, bei denen es bisher nicht möglich war zu einem geschwindigkeitsreduzierten Miteinander zu kommen.

2015-07-01-A3-Fahrradstrassen_Freizeitwege

Die Hauptverkehrsstraßen mit ihren überwiegend wirklich schlechten Bedingungen für den Radverkehr sind in dieser ersten Phase noch nicht berücksichtigt. Diese werden in weiteren Phasen betrachtet, die in den kommenden Monaten vorgestellt werden.

Verbesserungen für den Radverkehr sind nicht das Hobby von GRÜNEN und Teilen der SPD. Verbesserungen sind wichtig, weil immer mehr Menschen das Fahrrad als Verkehrsmittel der Wahl annehmen. Die Zahl der Menschen nimmt zu, die regelmäßig mit dem Rad unterwegs sind, auf dem Arbeitsweg, bei den täglichen Besorgungen und in der Freizeit. Das geschieht schon jetzt trotz des häufig unbefriedigenden Straßenzustandes. Radfahrer haben den gleichen Anspruch auf vernünftige Straßen und Wege wie alle anderen Verkehrsteilnehmer auch.

Wer Samstagsvormittags ein Schenefelder Geschäft mit Kundenstau erleben möchte, muss nur den Fahrradhändler im Dorf aufsuchen. Da spürt man, dass sich im Verkehrsverhalten der Menschen etwas ändert. Das kann keine Partei ignorieren. Zu stark ist dieses Bedürfnis nach Mobilität ohne Stau und Stress. Wir GRÜNE werden den Trend zum Fahrrad mit allen Kräften unterstützen und uns für deutlich verbesserte Bedingungen im Radverkehr einsetzen. Das vorgestellte Fahrradstraßenkonzept der Verwaltung ist hierzu ein sehr guter erster Schritt.

Artikel im Tageblatt zur Ausschusssitzung: ‘Auf dem Weg zur Rahrrad-City’