Liebe Freundinnen und Freunde der GRÜNEN Schenefeld,
liebe GRÜNE,
die Themen dieses Newsletters sind unsere Themenklausur sowie der kommende Grünschnack am 29. Mai, bei dem Gäste wie immer herzlich willkommen sind, der Start der Schenefeld-App und tolle Schenefelder Veranstaltungen der letzten Wochen. Viel Spaß beim Lesen!
GRÜNE THEMENKLAUSUR AM 30. MAI
Die Fraktion der Grünen Schenefeld trifft sich regelmäßig zur sogenannten Themenklausur. Dort besprechen wir, welche Themen wir in den kommenden Monaten verstärkt angehen wollen. Die nächste Klausur findet am 30. Mai statt. Haben Sie/Habt ihr ein Anliegen, um das wir uns kümmern sollen, oder liegt etwas auf der Seele, das Sie/ihr uns schon längst einmal mitteilen wolltet? Dann wäre jetzt ein besonders guter Zeitpunkt, um Kontakt aufzunehmen! Wir sind wie immer zu erreichen über unser Kontaktformular unter gruene-schenefeld.de oder persönlich beim Grünschnack am 29. Mai, siehe nächstes Thema. Über das Kontaktformular kann auch gern eine Telefonnummer hinterlassen werden. Wir freuen uns auf Ihren/euren Input!
GRÜN-SCHNACK IM LUSTIS AM 29. MAI UM 19 UHR
Beim Grünschnack geht es manchmal um ein bestimmtes Thema und manchmal treffen wir uns auch einfach nur, um zu schnacken und uns über dies und das auszutauschen. So ein „offener“ Grünschnack findet wieder am 29. Mai statt. Wir freuen uns über Gäste und interessante Gespräche.
Also: Grün-Schnack im Lustis in der Industriestraße 10 am 29. Mai von 19 Uhr bis ca. 21 Uhr. Sie sind/Ihr seid herzlich eingeladen!
SCHENEFELD-APP IST GESTARTET
Seit Kurzem gibt es eine Schenefeld-App, die eine Ergänzung der städtischen Homepage darstellt und Schenefeld-Infos aller Art enthält. Bisher gibt es die Kategorien eRathaus, Unsere Stadt, Bildung, Events, News und Notdienste. Die App kann kostenlos in den üblichen AppStores heruntergeladen werden (Suchbegriff: Schenefeld).
STADTRADELN MIT DEM GRÜNEN TEAM
Beim diesjährigen Stadtradeln waren wir GRÜNEN wieder dabei. Zum ersten Mal mit einem eigenen Team. Na gut, es war klein, aber ein Anfang! Zu fünft haben wir es auf stolze 610 km gebracht.
FEST DER DEMOKRATIE AUF DEM RATHAUSPLATZ
Zum dritten Mal wurde am 8. Mai, dem Tag des Endes von Faschismus und Krieg in Deutschland, das Fest der Demokratie gefeiert. Neben Reden der Bürgermeisterin, des Stadtpräsidenten und von Ingrid Pöhland als Zeitzeugin für die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland wurde als besonderes Highlight der Schenefeld-Song vorgestellt. Schülerinnen und Schüler von Gemeinschaftsschule und Gymnasium haben den Song gemeinsam erarbeitet und auf die große Bühne am Rathaus gebracht. Es war großartig!!
Darüber hinaus gab es wieder Stände verschiedener Schenefelder Institutionen wie dem Bündnis für Demokratie, dem auch wir GRÜNE angehören, ein umfangreiches Bühnenprogramm und ein Gastronomieangebot der Schenefelder Rotarier, bei dem für jede*n etwas dabei war. Danke an alle, die gekommen sind, für den Besuch, und an alle Beteiligten für den tollen Einsatz!
RICHTFEST BEI DER ALTEN POST
Am 5. Mai wurde bei der Alten Post Richtfest gefeiert. Es handelt sich hier um ein ganz besonderes Bau- und Wohnprojekt: Unter einem Dach sollen ein integratives Wohnprojekt für junge Erwachsene mit und ohne Behinderung, Notunterkünfte für geflüchtete Menschen sowie günstige Wohnungen entstehen.
Neben der Ausrichtung des Projekts ist bemerkenswert, dass man trotz des unerwartet strengen Winters zeitlich im Plan ist. Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung!
VERANSTALTUNG DER LEBENSHILFE SCHENEFELD AM EUROPÄISCHEN PROTESTTAG FÜR DIE GLEICHSTELLUNG VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNG
Ebenfalls am 5. Mai war in den Räumlichkeiten der Lebenshilfe im Staddi viel los: Aus Anlass des Gleichstellungs-Protesttages wurde eine Rede gehalten und informiert, aber auch gefeiert, geschnackt, gelacht, gespielt, gegessen, getrunken und getanzt. Es war einfach schön!
VORSTELLUNG DES INTEGRIERTEN STADTENTWICKLUNGSKONZEPTS 2040 (ISEK)
In einer gemeinsamen Veranstaltung von Verwaltung und BPW Stadtplanung Partnerschaftsgesellschaft mbH wurde den Schenefelderinnen und Schenefeldern Ende April das Integrierte Stadtentwicklungskonzept für Schenefeld vorgestellt, an dem die Schenefelder Politik mitgearbeitet hat und das im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt angesiedelt ist. Ein ISEK betrachtet die mögliche Stadtentwicklung aus verschiedenen Perspektiven und soll eine informelle Grundlage für Entscheidungen zu ganz verschiedenen Fragen bieten.
Für Schenefeld wurden zunächst 6 Handlungsfelder identifiziert und genauer betrachtet:
– Wirtschaft, Gewerbe und Einzelhandel,
– Freiraum, Stadtklima und Klimaanpassung,
– Mobilität und Verkehr,
– Siedlungsentwicklung und Wohnen,
– Daseinsvorsorge, Bildung, Sport und Kultur sowie
– Energie und Klimaschutz.
Außerdem wurden die Lage und die Struktur Schenefelds analysiert, unter anderem auch auf Grundlage einer Bürgerbefragung aus 2024. Auf Basis dieser und weiterer Analysen wurden zunächst zwei sogenannte „Lupenräume“ bestimmt, die man sich insbesondere mit Blick auf die genannten Handlungsfelder genau ansehen und entwickeln will. Der eine Lupenraum ist der Bereich rund um die Hauptstraße im Dorf, der zweite das Gebiet rund um die Friedrich-Ebert-Allee zwischen 5-Finger-Kreuzung und Kreuzweg in der Siedlung.
Wer es genauer wissen möchte, findet weitere Informationen unter
https://www.stadt-schenefeld.de/schenefeld/hat-projekte/integriertes-stadtentwicklungskonzept/
FACHGESPRÄCH „WÄRME – WIRTSCHAFTLICH UND ZUKUNFTSSICHER“
Die Preise für Gas und Sprit sind ein Spielball internationaler Konflikte und belasten Haushalte immer stärker. Im Fachgespräch der GRÜNEN zur Wärme war deshalb die Kernfrage: „Wie entscheide ich mich klug, wenn ich Wärme so kostengünstig und zukunftssicher wie möglich beziehen möchte?“. Die Antworten lieferte als Referent und Experte Lars Breuer von Diehn Heizungstechnik bei unserem öffentlichen „Fachgespräch“ Ende April. Die Ergebnisse fassen wir hier noch einmal zusammen:
Neue Gebäude werden zurzeit durch Fernwärme oder Wärmepumpen beheizt, wobei Fernwärme in Schenefeld fast ausschließlich bei größeren Mehrfamilienhäusern zum Einsatz kommt. Ein flächendeckendes Fernwärmenetz hat Schenefeld aus guten Gründen nicht.
Bei der Erneuerung von Heizungsanlagen im Bestand entscheiden sich schon heute im Bundesdurchschnitt mehr als die Hälfte der Kunden für eine Wärmepumpe, bei dem Schenefelder Unternehmen Diehn Heizungstechnik sind es sogar 9 von 10 Kunden. Für 2026 und die folgenden Jahre wird mit einer Fortsetzung dieses Trends weg von Gas und Öl gerechnet.
Technologisch haben sich Wärmepumpen mit Propan (R 290) als Kältemittel durchgesetzt. Sie erlauben eine deutlich höhere Vorlauftemperatur als Wärmepumpen mit anderen Kühlmitteln und sind damit auch für ältere Bestandsgebäude, die nicht umfassend energetisch saniert sind, sehr gut geeignet.
Vergleicht man die Kosten für eine neue Gastherme mit denen für eine Wärmepumpe, ist mehr zu vergleichen als nur die reinen Anschaffungskosten.
In der Anschaffung ist eine Gasheizung günstiger als eine Wärmepumpe. Bezieht man jedoch die umfangreichen Förderungen für Wärmepumpen ein, die es jetzt und in den kommenden Jahren noch gibt, liegen die Anschaffungskosten wieder im grünen Bereich. Hinzu kommen bei der Umstellung von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe noch die durch den Systemwechsel bedingten Umstellungskosten, die individuell unterschiedlich sind.
Bei den laufenden Kosten fallen bei Gasheizungen vor allem die hohen und absehbar weiter steigenden Gaspreise ins Gewicht sowie die jährlichen Kosten für den Schornsteinfeger und die höheren Wartungskosten. Für Wärmepumpen sind die Wartungskosten niedriger, einen Schornstein gibt es nicht und Strom als Energieträger wird tendenziell eher günstiger werden.
Zu bedenken ist neben den Kostenaspekten ein weiterer wichtiger Punkt: Gas benötigt ein Gasnetz als Versorgungsinfrastruktur. In Deutschland werden alle Versorgungsinfrastrukturen, gleichgültig ob für Wasser, Abwasser, Müll, Gas oder Strom, von den Verbrauchern finanziert und nicht vom „Staat“. Betrachtet man das Gasnetz für ein Quartier, so ist heute schon festzustellen, dass neue Kunden nicht mehr hinzukommen und Bestandskunden zunehmend von Gas auf Strom umstellen. Immer weniger Kunden müssen sich somit die Kosten für den Unterhalt und die Abschreibung des Gasnetzes teilen, d.h. die Grundkosten werden in den kommenden 15 Jahren stark ansteigen.
Und was geschieht, wenn nur noch wenige Kunden am Gasnetz hängen? Diese müssen damit rechnen, dass irgendwann um das Jahr 2040 herum das Gasnetz stillgelegt wird. Das bedeutet, wer sich heute noch eine neue Gasheizung einbauen lässt, wird wahrscheinlich innerhalb der natürlichen Lebensdauer der Anlage mit der Frage des Umstiegs auf eine neue Wärmetechnik konfrontiert werden.
Zusammenfassend kann man feststellen, dass eine Gasheizung für ein Gebäude mit einer Lebensdauer von mehr als 15 Jahren teuer und vor allem nicht zukunftssicher ist. Da liegen einfach alle Vorteile bei der Wärmepumpe. Lediglich bei Gebäuden mit einer vorhersehbaren kurzen Restlebensdauer mögen die niedrigeren Anschaffungskosten einer Gastherme und der nicht erforderliche Systemwechsel den Ausschlag für eine neue Gasheizung geben.
Das Format „Fachgespräch“ erwies sich wieder einmal als gut geeignet, um Menschen mit rationalen Entscheidungsgrundlagen zu unterstützen. Über die positiven Rückmeldungen nach der Veranstaltung haben wir uns sehr gefreut.
DEMOKRATIETAG DER (WEITERFÜHRENDEN) SCHULEN
Eine unglaublich energiegeladene, tolle Veranstaltung war der Demokratietag der Schulen, der bereits Ende März im Rathaus stattfand. Im Vorwege hatten die Schülerinnen und Schüler unserer beiden weiterführenden Schulen bereits sechs Themenfelder erarbeitet, in denen aus jugendlicher Sicht der größte Handlungsbedarf in Schenefeld besteht. Diese sechs Themenfelder wurden mit zwei Schülerinnen und Schülern pro Klasse im Rathaus weiterdiskutiert, um am Ende etwas in der Hand zu haben, das auch mit der Schenefelder Politik besprochen werden kann. Diese war eingeladen, an der Veranstaltung beobachtend teilzunehmen. Einmischung war zunächst nicht erwünscht, denn dafür sind die nächsten Schritte vorgesehen: Im Juni und im Oktober sind zwei weitere Formate geplant, in denen Schüler*innen und Kommunalpolitiker*innen der Schenefelder Ratsfraktionen miteinander ins Gespräch gehen. Wir freuen uns sehr über unsere aktive Schülerschaft, waren bei der Veranstaltung im Rathaus schwer beeindruckt und sind sehr, sehr gern bei den weiteren Veranstaltungen dabei! Und sollte zwischenzeitlich etwas anliegen, meldet euch gerne über das Kontaktformular auf unserer Website (gruene-schenefeld.de)!
So viel für heute.
Herzliche Grüße
Ihre/eure GRÜNEN Schenefeld